Route 3                               3-4 Wochentour mit mit ca. 3.099 Meilen = 4.959 Km

Dieser Routenvorschlag wurde für uns von der Firma Kaps erstellt.

Los Angeles, Palm Springs, Joshua Tree National Monument, Lake Havasu, Flagstaff,Grand Canyon, Page, Lake Powell, Navajo National Monuinent, Monument Vally.Capitol Reef National Park, Dixie National Forest, Bryce Canyon, Zion National Park,Las Vegas, Hoover Darn, Yosemite National Park, Lake Tahoe, Pontarosa Ranch, Olympia Valley,Napa Valley, San Francisco, Santa Cruz, Santa Barbara, Malibu,Santa Monica, Los Angeles

Bitte denken Sie daran, daß es sich für deutsche Verhältnisse um unvorstellbare Ent­fernungen handelt. So kommt es auch auf Ihrer Reise sicher vor, daß Sie für eine Fahrt, die Sie mit ca. 30 Minuten auf der Karte einschätzten, 1 1/2 Stunden brauchen. Also machen Sie's amerikanisch: Take it easy.
Diese Einstellung benötigen Sie bereits, wenn Sie Los Angeles nach Osten verlassen und sich nach 2 Stunden fragen: "Endet diese Stadt denn niemals?"

Palm Springs

Diese Oasenstadt im Südwesten Kaliforniens ist besonders bei den Golfspielern aus aller Welt sehr beliebt. Hier findet man nicht nur herrliche Anlagen, sondern auch sehr gute Bedingungen für diesen Sport. Ein Bummel, durch die Hauptstraße "Palm Canyon Drive" vermittelt etwas von der nostalgischen Bedeutung von Palm Springs. Die großen amerikanischen Stars verbringen nur noch selten die Wintermonate in diesem Ort. Sehenswert: 10.000 Windräder sorgen teilweise für die Energieversorgung.

Joshua Tree National Monument

Das Besondere an diesem Park: die Mojave-Wüste im Norden und die Colorado-Wüste im Süden machen ihre unterschiedlichen Einflüsse geltend. Der Park ist vor allem berühmt wegen einer Baumart, dem sogenannten "Joshua Baum", der nirgendwo sonst auf der Welt als in der Mojave-Wüste vorkommt, sowie für die bizarren Felstürme, die eine eindrucksvolle Kulisse für die zahlreichen kleinen Campingplätze im Park bilden. Im Mai und Juni blühen die Wüstenkakteen. Sie werden die unterschiedlichsten Arten kennenlernen. Kleinere Kakteen, wie z.B. den Cholla Kaktus vorwiegend im Süden. Die großen Joshua Bäume werden Ihnen besonders auf der Fahrt durch das Hidden Valley begegnen. Kurze Wanderungen sind überall anzuraten, da auf diese Weise der Eindruck vertieft wird. Denn nicht nur die Vegetation wird Sie erstaunen, sondern auch die sich laufend abwechselnde Szenerie ist eindrucksvoll. So haben Sie vielfach die oft bis in die Sommermonate schneebedeckten San Bernadino Berge als wirkungsvollen Kontrast vor sich.

Lake Havasu City

eine Stadt am gleichnamigen See gelegen. Dieser See ist ein aufgestauter See des Colorado und endet am Parker Staudamm, ca. 23 Meilen südlich von Lake Havasu City. Die größte Attraktion dieser Stadt ist die London Bridge, eine original Londoner Brücke, die hier Stein für Stein wiederaufgebaut worden ist. Es ist schon ein komisches Gefühl, so eine Brücke hier zu sehen. Der sehr schöne Campground Sandpoint Maria und RV Park liegt ca, 12 Meilen südlich von Lake Havasu City. Auf dieser Strecke kommen Sie auch in den Genuß, ein paar Riesenkakteen zu bewundern, die man sonst nur noch im Organ Pipe Nationalpark findet. Also der Weg lohnt sich auf jeden Fall,

Route 66

 

Ab Kingman bis Seligmann befahren Sie ein Teil der historischen Route 66, die von Chicago bis Los Angeles geht.

 

Flagstaff

 

Einer der großen Verkehrsknotenpunkte Arizonas, hat viele Sehenswürdigkeiten und liegt in einer großartigen Landschaft mit Wäldern und Bergen, die Touristen, Wanderer, Skifahrer und Naturfreunde das ganze Jahr über anziehen.

 

Grand Canyon West Rim

 

Wer den Grand Canyon von Süden her mit dem Wohnmobil anfährt hat bereits 7 Km vor dem Parkeingang die Möglichkeit auf einem privatem Campingplatz (Grand Canyon Camper Village) die Nacht zu verbringen. Vorreservierung sind unter der Telefonnummer 602-638-2887 (Camper Village) möglich. Für ca. US $ 6,00 kann man am Südeingang des Grand Canyon im IMAX-Kino einen hervorragenden Film über diesen Nationalpark bewundern. Von dort werden auch die Rundflüge mit Hubschrauber oder Flugzeugen angeboten. Kurze Flüge (ca. 30-45 Minuten) können schon für ca. US $ 50,00 gebucht werden. Am beeindruckendsten ist aber doch sicher der Besuch am South Rim des Grand Canyon. Der West Rim Drive ist für private Fahrzeuge aller Art vom 1. Mai bis 30. September gesperrt. Ein kostenloser Shuttle bringt den Besucher an die schönen Aussichtspunkte. Somit hat jeder Gelegenheit zu einer ruhigen Wanderung am Grand Canyon.

Neben dem Visitor Center sollten Sie auch das Yavapai Museum anfahren, da man von hier einen herrlichen Panoramablick über den Canyon hat. Außerdem erklären Ranger das Gebiet anhand von Übersichtskarten und erklären auch den Weg in den Grand Canyon.  Zur Phantom Rauch darf jedoch nur eine begrenzte Anzahl von Wanderer.

Im Grand Canyon Village wird täglich ein Allround-Programm für jedermann geboten. Angefangen von geführten Spaziergängen am Rim für Frühaufsteher um 7.00 Uhr morgens über einen gemütlichen Ranger-Small-Talk am abendlichen Lagerfeuer bis hin zur geführten Nachtwanderung unter Sternenhimmel. Auch für die Kinder gibt es eigene Programme und Wanderungen (allerdings nur in Englisch). Überall im Park hängen drei verschiedene Müllsäcke: Glas-Plastik-Aluminium, Recycling als Vorbild für den Rest der USA!

Grand Canyon East Rim

Die Fahrt nach Osten auf der SR64 führt direkt auf dem East Rim Scenic Drive vorbei am Desert View Watchtower, dem Tusayan Museum, dem Grand View und Mather Point. Für Wohnmobilfahrer noch ein Campingplatztip: Trailer Village mit Full-Hook-Up für 15,00 $, der übrigens auch telefonisch unter (602) 638-2401 vorab reserviert werden kann. Bereits um 12 Uhr ist der Platz oft ausgebucht! Über den Highway 89 fahren Sie durch Indianergebiet nach Page.

Der Antelope Canyon, ein 40m hoher, pitoresk geformter Slot Canyon, ist entweder von der Straße 98 zu Fuß durch eine 4 Meilen lange wüstenähnliche Landschaft zu erreichen. Oder Sie wählen die von Page aus angebotene Jeep Tour, die 1,5 Stunden dauert. Wir garantieren ein großes Erlebnis für jeden, besonders den begeisterten Fotografen.

 

Zusatz-Routenbeschreibung zum North Rim des Grand Canyon (ca. 500 Meilen)  

Eine nicht alltägliche Fahrt werden Sie erleben, wenn Sie sich über den Highway 89A zum North Rim des Grand Canyon orientieren. Bitte beachten Sie, daß die Straße bis weit in den Frühling wegen der Schneemassen geschlossen sein kann. Also: vorher in Page nach dem Straßenzustand fragen! Bei Jakob Lake biegen Sie auf die Straße 67 zum North Rim des Grand Canyon ab. Den ersten überwältigenden Eindruck von dem Grand Canyon bekommen Sie auf der Terasse der Lodge. Ein kurzer Wanderpfad führt von dort zum Bright Angel Point. Weitere unvergessliche Aus­sichtspunkte: Point Imperial (höchste Erhebung des Parks) und Cape Royal.

Am Abend werden besonders in den Sommermonaten in der Lodge Vorträge von Park Ranger gehalten. Sie werden von den hier gewonnenen Eindrücken vom Grand Canyon begeistert sein, da es sehr viel ruhiger als im Süden und die Landschaft sich durch Wälder und ein anderes Klima unter­scheidet. 

Ende der Zusatz-Route 

 

Lake Powell 

Der Lake Powell gehört zu einem der Freizeitparadiese der Amerikaner. Mit Haus- und Motorbooten verbringen sie ganze Urlaube auf diesem Stausee des Colorados, dessen Uferlänge der Länge der Pazifikküste der USA entspricht (1960 Meilen!). Unser Tip: Motorboote kann man nur für mindestens einen Tag leihen (ca. 60 $) und fast alle Ausflüge wie z.B. Floßfahrten, River-Rafting auf dem Colorado und natürlich die Halbtages- und Tagesausflüge mit dem Boot auf dem Lake Powell gehen schon am Vormittag weg. Wer also erst am Nachmittag kommt, der geht hier leer aus! Einzige Ausnahme: Sunset Cruise auf dem Radschaufeldampfer  eine Fahrt, die sicher für die amerikanischen Touristen entwickelt wurde. Ein halbtägigerAusflug zur Rainbow Bridge, der höchsten und längsten Naturbrücke der Welt, wird in der Wahweap Lodge angeboten. Diverse Hotels und ein großer staatlicher Campingplatz bieten auch in der Hochsaison ausreichende Kapazitäten. Ein Bad am Ufer des Lake Powell gehört zu jedem Besuch.

Über den Highway 98, 160 und 163 durchfahren Sie das Gebiet der Navajo Indianer.

 

Monument Valley

Schon vor Kayenta blicken Sie auf die berühmten Felsformationen. Pueblos aus der Anazasikultur, ein einem Totenpfahl ähnelnder Felsen und diverse andere Sehenswürdigkeiten erreicht man am besten mit einer ganz- oder halbtägigen Jeeptour ab Kayenta, der Lodge und dem Parkeingang. Diese Touren können nicht mit Wohnmobilen durchgeführt werden. (Denken Sie daran, daß Sie auf unbefestigten Straßen keinerlei Ver­sicherungsschutz haben.) Es gibt einen ganz neuen Campingplatz an der Lodge und diverse Hotels und Motels. Ganz besonders eindrucksvoll ist es, einen Sonnenuntergang mitzuerleben. Und noch ein Hinweis: besuchen Sie unbedingt die Gouldings Lodge und dort das Mike Goulding Film Museum. Hier wurde jeder zweite Western gedreht! 

Der Highway 163 nach Norden führt am viel fotografierten Felsen von Mexican Hat vorbei. Gleich danach erreichen Sie den Goosenecks State Park. Hier hat sich der San Juan River 300 in tief in zwei Mäanderschleifen in den Sandstein gefressen. Auf abenteuerlichen, geschotterten Serpentinen windet sich die Straße in die Höhe. Im weiteren Verlauf der Straße passieren Sie das Valley of the Gods um nach weiteren 20 Meilen das Natural Bridges National Monument zu erreichen. Beeindruckend die drei natürlichen Felsbögen. Diese sind anders als im Arches Nationalpark durch stetige Unterspülung von Fels­barrieren entstanden. Der dortige Campingplatz ist kostenlos. Weit vor Hanksville zweigt die Straße nach links zum Goblin Valley State Park (Tal der Kobolde) ab. Hier können Sie putzige Figuren aus Schiefer und Sandstein sehen. Außerdem bietet der State Park eine gute Überachtungsmöglichkeit für Camper. Auf dem Hwy 24 fahren Sie weiter bis Torrey. Vom Scenic Drive aus werden einige Trails tief in die Canyons angeboten. Es gibt einen Campingplatz und wenige Motels oder Hotels in Torrey. 

Bryce Canyon

Von Torrey fahren Sie über den Hwy 12 über Grover nach Boulder. Diese Fahrt auf dem Hwy 12 kann nicht oft genug als besonders eindrucksvoll geschildert werden. Vom Capitol Reef National Park, der als farbenprächtiger Nationalpark bezeichnet werden kann, geht die Fahrt durch den Dixie National Forest nach Boulder. Kurz nach dem Ort Escalante in Richtung Bryce Canyons erreichen Sie die Abzweigung zum Escalante State Park Campground. Dieser liegt direkt an einem Stausee. Bryce Canyon National Park Über mehrere weite Täler erstreckt sich eine Wunderwelt von fantastischen Gebilden aus rot-weißem Sandstein. Natürliche Säulen, Brücken und Gesteinsbildungen, die z.B. aussehen wie eine Burg oder eine Gruppe von Zwergen oder ein Amphitheater, bilden eine steinerne Märchenwelt. Folgen Sie den gut markierten Wanderwegen und entdecken Sie immer wieder Neues und herrliche Aussichtspunkte über diese Farbenpracht. Sie werden, wenn Sie etwas Zeit mitbringen, Stunden im Canyon selbst verbringen und immer wieder neue Fotomotive entdecken. besonders am frühen Morgen oder am Abend wegen des Sonnenlichtes. Über die vielen schönen Wanderwege im Canyon von unterschiedlicher Länge und über die Schwierigkeitsgrade informiert Sie gerne das Visitorcenter am Eingang des Parks. Eine Runde könnte aus der Wanderung vom Sunrise Point über den Queens Garden und Navajo Loop wieder zurück zum Sunrise Point führen. Sie werden sicher 3 Stunden unterwegs sein und sollten bereits am frühen Morgen starten. Besonders in der Hochsaison sollten Sie auf ein frühzeitiges Erscheinen in den Hotels oder auf den Campingplätzen achten, da es sich um einen der schönsten und somit begehrtesten Nationalparks im Westen der USA handelt. Sollten die zahlreichen Plätze im Park ausgebucht sein, befindet sich am Ruby's Inn ein privater Campingplatz. Dort wird auch ein großes Unterhaltungsprogramm geboten. Auch Hubschrauberrundflüge für S 50,00 - 100,00 werden angeboten. Sie verlassen nun den Bryce Canyon in Richtung Glendale, in Camel Junetion verlassen Sie den Highway 89 und fahren auf der 9 in Richtung Springdale.

 Zion Nationalpark

Der Zion ist der älteste Nationalpark im Staate Utah. Eigenartige Gesteins­formationen, steil aus dem Talboden aufsteigende Felswände, eine enge Schlucht mit einer überraschend üppigen Vegetation und der "Große Weiße Thron", das Wahrzeichen des Zion Parks, beeindrucken jeden Besucher. Sollten die staatlichen Campingplätze mit Full-Hook-Up für 16 $ mit Feuerstelle und Grillmöglichkeit belegt sein, gibt es ca. ½ Meile vom Parkeingang entfernt und ca. 1300 Meter hoch, direkt am Virgin River gelegen mit der Möglichkeit zum Fischen und Baden im Fluß eine hervorragende Alternative. Eine schöne Wanderung: die leichte Tour zu den sog. "Emerald Pools', die für Familien mit Kindern und für alle Nicht-Profis lohnenswert ist. Sie führt zunächst von der Zion Lodge, wo es auch ausgewiesene Parkplätze für Besucher und sogar für Wohnmobile gibt, am Virgin River entlang, langsam ansteigend zu den sog. Lower Pools. Nach einer weiteren Stunde führt der Weg vorbei an Wasserfällen weiter aufwärts zu dem reizvolleren Upper Pool auf ca. 1.500 Meter Höhe, der im Schatten der riesigen Bergformationen zu Rast und Verweil einlädt. Eine alternative Wanderung: Besteigen Sie an der Zion Lodge den Ausflugszug, buchen Hin­ und Rückfahrt, steigen an der Endstation aus, um den Fußweg am Fluß bis zum Ende zu gehen. Bei niedrigen Wasserstand können Sie durch den Fluß weiter wandern. (Empfehlung: nehmen Sie Badehose und Wasserschuhe oder alte Turnschuhe mit um im Flußbett besser laufen zu können.) 

Las Vegas 

In dieser glitzernden, aus der Wüste gestampften Spieler- und Unterhaltungsmetropole sollten Sie mindestens eine Nacht verbringen, um eine der vielen fantastischen und ausge­fallenen Shows zu besuchen. In den zahllosen Spielcasinos, die rund um die Uhr geöffnet sind, können Sie dann versuchen, die Urlaubskasse aufzubessern. Sollte Ihnen das nicht gelingen, so werden Sie ganz sicher bei einer der Mahlzeiten auf Ihre Kosten kommen. Unsere Empfehlung. Fahren Sie den Circusland RV Park, gleich neben dem Casino und Hotel Circus Circus, 500 Circus Circus Dr., Las Vegas NV 89109, an. Bitte reservieren Sie ein oder zwei Tage vorher Ihren Platz in Las Vegas unter der gebührenfreien Nr: 800 634-3450. Abends lohnt es sich durch das Hotel Circus Circus zu gehen, verlassen Sie das Hotel zum Hauptausgang und sind direkt am Sunset-Strip, den Sie in südlicher Richtung gehen. Es reihen sich alle namhaften Hotels aneinander. 

Hoover Damm 

Wir raten Ihnen Las Vegas in Richtung Hoover Dam zu verlassen um einen der höchsten Staudämme der Welt zu bewundern. An dieser Stelle wird der Colorado gestaut, und an den Ufern des Lake Mead bieten sehr schöne Campingplätze Erholung und Bademöglichkeit. Vom Hoover Dam fahren Sie zurück durch Las Vegas auf dem Highway 95 in Richtung Beatty. Achtung: In den Wintermonaten ist die Fahrt über den Tioga-Pass leider nicht möglich, da starker Schneefall diese Route blockiert. Es besteht dann nur die Möglichkeit, den Park über die Westzufahrt zu befahren. Von Lee Vining aus beginnt der Anstieg zum Tioga Pass, von wo Sie in den großartigen Yosemite National-Park gelangen. 

Yosemite Valley 

Der Yosemite National Park umfaßt Tausende von Quadratkilometern einer bezaubernd schönen Gebirgslandschaft mit schroffen Felsblöcken aus Granit, hohen Wasserfällen, einen saftig grünen Yosemite Tal, Mammutbäumen, und es gibt viele markierte Wanderwege. Übernachtungsmöglich­keiten finden Sie im Yosemite Valley auf zahlreichen Campingplätzen. Die Campingplätze sind sehr begehrt. Wir raten Ihnen daher auf einem der zahlreichen Plätze außerhalb des Parks zu übernachten. Besonders schön liegen die Campingplätze an der Tioga Road unterhalb der Tulumne Meadows. In diesem Bereich des Parks ist der Verkehr nicht mehr ganz so stark, wie in dem Yosemite Valley. Eine weitere Alternative innerhalb der Parkgrenze stellt die spektakuläre Fahrt zum Glacier Point dar. Auch hier gibt es einen weiteren Campground. Die Aktivitäten reichen von Wandern über Reiten bis hin zum Schlauchbootfahren. Die Miete ist am Curry Village möglich. Kosten ca. $ 15,00 inkl. Zubehör. Wir raten, den Park möglichst in der Woche zu besuchen, da an den Wochenenden viele Urlauber aus dem nahen San Francisco anreisen. Es kommt nicht selten vor, daß an diesen Tagen die Straße in das Valley wegen Überfüllung geschlossen wird. Verlassen Sie den Park wieder über die Ostseite, Sie fahren den Tioga Paß abwärts und fahren zunächst über den Highway 395 bis hinter Topaz, dann über die 89 in Richtung Lake Tahoe. Besonders schön ist die Fahrt durch die Sierra Nevada auf dem Highway 88 und 89. Ausge­dehnte Waldgebiete und üppiges Farmland bieten gute Voraussetzungen fur Rinderzucht.  

Lake Tahoe 

Squaw Valley (bekannter kalifornischer Skiort) und die Ponderosa Ranch mit dem naheliegenden Carson City (aus der weltbekannten Fernsehserie Bonanza) machten diesen wunderschön gelegenen See und dessen Umgebung bekannt. Und man bemerkt sofort: es gibt zwei angrenzende Staaten! In South Lake Tahoe, dem größten Ort am See, befindet sich die Staats­grenze. Um den gesamten See werden diverse private und staatliche Campingplätze in hervor­ragenden Lagen angeboten. Wanderungen in ausgedehnten Waldgebieten und Schwimmen in dem klaren Wasser des Sees prägen einige schöne Urlaubstage in dieser Region. Von Tahoe City gelangen Sie nach Squaw Valley, ein Besuch lohnt sich. Auf einem großem Parkplatz vor der Seilbahn könne Sie parken. Von der Bergstation haben Sie eine bezaubernde Aussicht auf den Lake Tahoe und Umgebung. Oben können Sie Wandern, Reiten, in einem Frei­bad baden und im Bergrestaurant Ihren Hunger befriedigen. Über South Lake Tahoe fahren Sie über die 50 nach Sacramento. Sacramento ist die Hauptstadt des Staates Kalifornien seit 1854. Alte Gebäude., wie das Capitol, das sutter Ford und der Altstadtdistrikt sind es wert, einen kurzen Besuch abgestattet zu bekommen. >Von Sacramento aus fahren Sie zunächst auf dem Highway 80 bis El Macero und dann über die 128, nach Rutherford, im Weintal Napa Valley 

Nappa Valley 

Zwischen Napa und Calistoga verkehrt ein Weinzug. In Nappa Valley findet man unzählige Weinkellereien, die fast alle besichtigt werden können und in denen Weinproben gereicht werden. In Calistoga kann man den Old Faithful Geyser besichtigen. Ca. alle 40 Minuten, Tag und Nacht, Sommer wie Winter, Jahr um Jahr schießt eine mächtige, 20 Meter hohe Fontäne von Dampf und ca. 200 Grad heißem Wasser in die Luft. Der Geyser liegt im Norden von Calistoga an der Tubbs Lane, erreichbar über die Staatsstraßen 29 oder 128. Der Besucherpark mit Picknick­ Möglichkeiten ist das ganze Jahr über, täglich von 9 Uhr früh bis zur Dämmerung geöffnet. Nun schlagen wir vor: Fahren Sie über Napa nach Petaluama zum San Francisco North KOA Campingplatz Petaluma. Von hier werden täglich Touren nach San Francisco angeboten. 

San Francisco

San Francisco viele sagen, es sei die schönste Stadt Nordamerikas. Sie erstreckt sich über eine sehr hügelige Halbinsel, welche die Bay gegen den Pazifik abgrenzt. Für diese faszinierende Stadt mit den unzähligen Attraktionen sollten Sie sich mindestens drei Tage Zeit nehmen, Besonders günstig ist der Muni Pass. Für 1 oder 3 Tage können Sie zum Preis von $ 9,00 oder 15,00 pro Person sämtliche Fahrten mit den Verkehrsmitteln Bus, Underground und Cable-Car abdecken. Lästiges Anstehen an den Kassenautomaten, besonders der Cable-Cars entfällt. Der 49-Miles-Scenie-Drive ist ein Muß für jeden Besucher. Veranschlagte Zeit, mindestens 1/2 Tag, besser full-day-tour mit den entsprechenden Stops. Golden Gate Bridge, Golden Gate Park, Lombard Street, Alamo Square, Mission Dolores, Nob Hill (zum begehrten Champagner-Brunch im berühmten Hotel Fairmont sollte es reichen), Telegraph Hill mit dem Coit Memorial Tower, Chinatown, Cliff-House mit Sealrock und Civic-Center, und natürlich Fisherman's Wharf mit Pier 39, Giradeli Square und Cannery Die Entdeckung: Hot dog am Stiel, Klein-Italy, Seelöwen in der Stadt, alle Wege führen auf die Golden Gate Bridge (besonders dann, wenn man nicht hin will), Klimaanlage absolut über­flüssig, die Straßen sind noch atemberaubender als man sie aus der gleichnamigen Fernsehserie kennt, Wartezeiten bei der Cable Car = effektive Fahrzeit x 5 (es lohnt sich trotzdem, denn man kann mit Glück direkt hinter dem Bremser sitzen), als Billig-Supermarkt "Lucky" oder "Saveway" und last but not least der ständige Begleiter auf der ganzen Rundreise: das berühmt berüchtigte Sourdough-Brot. Sehr lohnend ist ein Ausflug über die Golden Gate Bridge nach Sausalito, einem ehemaligen Fischerdorf und heute reizvolle Künstlerstadt und zum Muir Wood National Park mit seinen tausendjährigen, bis zu 80 m hohen Redwood-Bäumen. Der Ausflug nach Sausalito kann auch mit einer Fahre ab dem Hafen von San Francisco (Fishermann's Wharf) erfolgen. Sie zahlen ca. 3-4 $ für diesen schönen Ausflug. Die Fahrt führt an der weltberühmten Insel Alcatraz vorbei. Ein hervorragender Blick auf die Golden Gate Bridge und die Skyline von San Francisco ermöglicht schöne Erinnerungsfotos. Wir raten von Sausalito zu einem Ausflug in das nahegelegene Belvedere, wo Sie fantastische Wohngebiete sehen werden. Eine Fährfahrt nach Angel Island mit einem anschließenden Spaziergang lohnt sich in jedem Fall. 

Highway No. 1 

Für Ihre Rundreise verlassen Sie San Francisco in Richtung Süden und fahren entlang der Kalifornischen Küste auf dem berühmten HWY No. 1, wo Sie oft anhalten werden, um Pelikane und Seelöwen zu beobachten und die unglaubliche Küstenlandschaft mit ihrer laufend wechseln­den Szenerie zu bewundern. Ein Tip für Picknick unterwegs ist der Ort Felton kurz vor St. Cruz bzw. der dortige Henry Cowell Redwood State Park und unweit davon die sog. Roaring Camp und Big Trees Narrow‑Gauge Railroad, eine alte Schmalspurdampfeisenbahn, in der man durch die Reedwood-Gebiete fährt. Der KOA in Watsonville, das liegt zwischen Santa Cruz und Monterey wenige Minuten in Richtung Inland. Ein wahrhaft herrlicher Campground in einer schönen landschaftlichen Umgebung, absolut ruhig gelegen und mit allem was dazugehört: Whirpool, Swimmingpool, schöner Abenteuer-Kinderspielplatz, Duschen und Toiletten, Full-Hook-Ups, Möglichkeit zum Pancake-Breakfast, Supermarkt. Monterey John Steinbeck hat hier die Novelle "DieStraße der Ölsardinen" geschrieben. Diese Cannery Row ist heute für Besucher eindrucksvoll hergerichtet, viele Restaurants und Ladengeschäfte verlocken zum längeren Verweilen. Am Spätnachmittag sollten Sie aber auch der Fisherman's Wharf einen Besuch abstatten, wenn die Fischerboote ihren Fang einbringen und sich Möwen und Seelöwen lautstark um die Fischabfälle streiten. Auch besuchenswert: das Monterey Bay Aquarium. In Monterey beginnt der 17-Mile-Drive, eine herrliche Küstenfahrt, auf der man Seelöwen, eine schroffe Felsenküste, wettergekrümmte Bäume und aufwendige Villen aus den zwanziger Jahren bewundern kann. Weiter: einer der schönsten Golfplätze der Welt, Pebble Beach Golf Club. Am Ende dieser Straße finden Sie die Carmel Mission. Diese von den Spaniern erbaute Missionsstation zählt zu den schönsten und bekanntesten Missionen Kaliforniens. In Carmel beeindrucken die Villen und prachtvollen Vorgärten der luxuriösen Wohngebiete. Nicht selten werden Sie diese Region nicht bei Sonnenschein erleben. Der Nebel ist ständiger Gast und auch in den Sommermonaten reißt die Bewölkung oft nur am Nachmittag für einige Stunden auf Wenn Sie trotzdem eine Nacht in Carmel und Umgebung verbringen und die Garantie für Sonnenschein und spektakuläre Landschaftsbilder haben möchten, dann unternehmen Sie bitte eine Fahrt in das Carmel Valley. In diesem wunderschönen Tal haben sich viele Einheimische niedergelassen, die die Wetterunsicherheit ausschließen wollten und etwas Abstand vom Rummel in Monterey und Carmel benötigten. Wie an der gesamten kalifornischen. Küste, so finden Sie auch im Verlauf des Highway 1 viele staatliche und private Campingplätze in Wassernähe. Folgen Sie dem Highway Nr. 1 in Richtung Süden, entlang der Pazifikküste. Viele schöne Aussichtspunkte, wie z.B. bei Big Sur, werden sich unvergeßlich einprägen. Bei San Simeon sollten Sie das berühmte Hearst Castle besuchen, einer Sammlung von Antiquitäten und Beson­derem aus der ganzen Welt. Weiter südlich bei Morro Bay und Los Osos finden Sie schöne Bade­strände, manchmal hinter riesigen Sanddünen versteckt. Z.B. setzen Sie Ihre Fahrt in Richtung Süden auf dem Highway 101 fort und biegen bei HWY 246 ab nach Solvang. Die Menschen, Bauwerke und Restaurants sind dänisch, und die europäische Atmosphäre in diesem schmucken Ort zieht Tausende von Touristen an. Auf der Straße Nr. 154 fahren Sie weiter nach Santa Barbara. Diese bezaubernde, in spanischen Stil erbaute Stadt mit dem schönen Strand, der Museen und Galerien und den gemütlichen Restaurants ist Domizil vieler Künstler und Filmschauspieler, und wird sicher auch Sie begeistern. Ein Besuch der St. Barbara Mission im Stadtzentrum darf nicht fehlen. Von hier sind es nur 90 Meilen bis Los Angeles. Die Küstenfahrt bringt Sie auch nach Malibu, einem kleinen hübschen Vorort von L.A. Malerische Holzhäuschen direkt am Strand spielen in manchem Film aus California eine Rolle. Der Malibu State Beach Campground ist ideal für eine Übernachtung geeignet. Die Fahrt von Malibu in die Santa Monica Mountains verschafft Ihnen einen Einblick in die kalifornische Lebensqualität. Wenn Sie diese Rundfahrt in Beverly Hills enden lassen, wissen Sie, warum sehr viele Menschen von dieser Stadt so begeistert sind.